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KINDERHANDEL
 
Standort: Home > Kinderhandel > Time Out

ww.time-out-schweiz.ch
Michael Handel
10. April 2005

Time Out

TIME OUT
Winzerhalde 5
8049 Zürich
Mobile: 079 632 24 20
Fax: 01 272 10 00
www.time-out-schweiz.ch

Handelsregisterdaten
CH-170.2.001.030-5

Information

Wie in den Medien bekannt wurde, steht hinter «Time Out» eine Organisation, welche Pflegekinder in ein «Heim» nach Spanien vermittelt. In Spanien waren die Jugendlichen gezwungen, in chaotischen Zuständen leben, wurden in Käfigen eingesperrt, zur harter Arbeit gezwungen und auf Diät gesetzt. Der dafür verantwortliche «Betreuer» Armin Schlegel bestätigt diese Zustände und zeigt sich uneinsichtig. «Time Out» verfolgt unter anderem das Ziel, mit der Platzierung von Pflegekindern existienziell bedrohten Familien finanzielle Sicherheit zu bieten.

Einmal mehr offenbaren sich die Auswüchse des Schweizer Kinderhandels, welche in Kindern und Jugendlichen eine wirtschaftliche Verwertung sehen.

Angebot

Startseite

TIME OUT bietet zugeschnittene Lösungen für Menschen in Krisensituationen und für Standortbestimmungen

TIME OUT organisiert Präventivangebote für das soziale Umfeld des platzierten Teilnehmers

TIME OUT platziert Teilnehmer in Gastfamilien in der Schweiz oder im Ausland

TIME OUT übernimmt nach Bedarf auch Familienberatung und Casemanagement

TIME OUT ist privatrechtlich organisiert

TIME OUT ist politisch und konfessionell neutral

Über uns

Time Out-Vermittlungen müssen sich der Zeit anpassen

TIME OUT hat das Time Out neu definiert. Nicht weil etwas Neues immer mal gut tut, sondern weil es gut tun muss.

Unter dem Namen TIME OUT haben sich zwei Fachleute formiert, welche aus der Direktbetroffenheit heraus etwas Neues gestalten mussten:

  • TIME OUT bedeutet nicht nur Krisenintervention, sondern auch Prävention. Nach Bedarf kann mit der Peergruppe des Teilnehmers (Freizeitgruppe, Familie, Klassenverband etc.) in Kontakt getreten werden. An diesem Anlass orientiert TIME OUT über die Intervention. So kann das soziale Umfeld präventiv gestärkt und die Rückkehr des Teilnehmers vorbereitet werden.
  • TIME OUT kann nach Bedarf eine Familienberatung anbieten.

  • TIME OUT kann nach Bedarf ein Casemanagement übernehmen.

  • TIME OUT will die präventiven Möglichkeiten von Time Outs noch mehr ausbauen und entsendet deshalb einen Mitarbeiter an das Nachdiplomstudium für "Executive Master of Prevention".

Trotz allem erkennbaren Engagement, wir werden auch weiterhin keine vollkommene Arbeit erbringen können, doch sind wir vollkommen bemüht.

Lassen Sie es uns wissen, wie und wo wir noch mehr bieten könnten.

Wir freuen uns, wenn TIME OUT auch zukünftig für Sie Zeit, die mehr und besser genutzt wird, bedeuten kann.

Reglement für die Platzierung

Allgemeines

Die einweisende Instanz, der zu platzierende Teilnehmer und TIME OUT erarbeiten eine realistische Zielformulierung.

Die einweisende Instanz und TIME OUT vereinbaren auf Grund der Zielformulierung eine Mindestdauer für die Platzierung. Für weitere Massnahmen kann TIME OUT selbstverständlich beigezogen werden.

Für die Dauer der Platzierung übernimmt die einweisende Instanz die Verantwortung betreffend Unfall-, Kranken- und Haftpflichtversicherung.

Für Schäden, welche nicht durch die Haftpflichtversicherung gedeckt sind, haftet die einweisende Instanz.

Der Teilnehmer soll während der Platzierung auf sein mobiles Telefon verzichten. Nach Absprache mit der Gastfamilie kann er Telefonate über den Hausanschluss erledigen.

Allfällige weitere Abmachungen mit den Beteiligten werden schriftlich festgehalten.

Kosten

Die Kosten für einen Aufenthaltstag richten sich nach Dauer und Teilnehmer, wobei angebrochene Tage mitgezählt werden. Wochenende bzw. Kurzzeitplatzierungen werden je nach vermehrtem Aufwand und nach Absprache berechnet. Inbegriffen sind dabei die gesamten Aufenthaltskosten inklusive Unterkunft und Verpflegung.

Bei Abwesenheit : Nach dem fünften Tag wird eine Reservationsgebühr von CHF 100.-- pro Tag verrechnet.

Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich.

Der erste Platzierungsmonat wird im Voraus verrechnet.

Für eine angemessene Grundbekleidung des Teilnehmers kann der einweisenden Instanz ein einmaliger Betrag von höchstens CHF 300.- ohne spezifische Kostengutsprache verrechnet werden.

Folgende Leistungen sind nicht inbegriffen

  • Reisekosten
  • Taschengeld
  • persönliche Pflegeutensilien
  • Kleider und andere Anschaffungen werden nur gegen Kostengutsprache eingekauft
  • Arzt-, Zahnarzt-, Abklärungs- und Therapiekosten, Medikamente und Urinproben
  • Unfall-, Kranken- und Haftpflichtversicherung

TIME OUT Prävention

Statt spätere und vor allem teurere Heimplatzierungen vornehmen zu müssen, sollen auffällige Jugendliche frühzeitig erfasst werden. Dies ist an sich nichts Neues.

Diverse Institutionen bieten Platzierungen an. Dies jedoch lediglich als Mittel zur personalisierten Intervention. TIME OUT nutzt als einzige entsprechende Institution die durch die Platzierung bereits aufgewühlte Situation im sozialen Umfeld des Jugendlichen/Teilnehmers (z.B. Schulklasse, Familie, Freizeitgruppe) als Arbeitsbühne der Prävention. Was heisst das?

TIME OUT wird von der Lehrkraft, Sporttrainer, Pfadileitung etc. eingeladen, über die TIME OUT-Platzierung des Jugendlichen zu berichten. Mittels Bildern und Ausführungen erfährt die Gruppe, wo ihr abwesendes Gruppenmitglied ist. Und vor allem (im Rahmen der beruflichen Schweigepflicht) auch warum. Dies weil:

  • die Gruppe durch eine von aussen bestimmte (meist) temporäre Fremdplatzierung eines Gruppenmitgliedes aufgewühlt ist. Dadurch ist sie eher bereit ihr eigenes oder das Verhalten von einzelnen Gruppenmitgliedern anzuschauen.
  • die Gruppe einzelne Mitglieder haben könnte, bei denen eine TIME OUT- Platzierung längst angesagt wäre. Doch sind diese Mitglieder durch Familie, andere Gruppenmitglieder oder durch gute Notenleistungen "geschützt". Diese diskreten Auffälligen erhalten durch den Einblick in das Time out des bereits platzierten Teilnehmers eine Intervention vorgestellt, welche mit ihnen ja auch etwas zu tun hat/haben könnte.
  • die Gruppe auch für den rückkehrenden Teilnehmer einen festen Platz behalten sollte, damit der Rückkehrende nicht wegen fehlendem Platz in der Gruppe bereits wieder Substitutionshandlungen vollzieht/vollziehen muss.
  • die Gruppe durch den Rückkehrenden nachträglich oft unglücklich bis falsch über die TIME OUT-Platzierung orientiert wird ("ich habe jeden Tag bis 11.00 Uhr ausgeschlafen", "Alkohol war immer zur freien Verfügung", "jeden Abend war Ausgang angesagt" etc., etc.). Durch die Bilder und Ausführungen von pädagogisch geschulten TIME OUT-Mitarbeitern kann das Time out für die Gruppe das sein, was es sein sollte: ein Instrument zur Prävention.

Bei der Berücksichtigung von Gastfamilien privilegiert TIME OUT bewusst Familien, welche z.B. in Berggemeinden leben und durch Abwanderung existenziell bedroht sind. Damit gibt TIME OUT solchen Familien eine Chance ihre Existenz breiter abzusichern. Dass dies wiederum dem Selbstwertgefühl der Gastfamilie zuträglich ist, sei nicht nur nebenbei bemerkt. (Es wird geleistete Arbeit entgeltet und wohltätige Zuwendungen können reduziert werden.)

TIME OUT Platzierung

TIME OUT will eine Notplatzierung innert 24 Stunden ermöglichen.

Die Platzierung in einer Gastfamilie wirkt gesundend auf die Teilnehmer. Das oftmals schwierige Alltagsmillieu und die Lebensumstände können während des Timeouts aus Distanz erlebt werden, verlieren somit an Bedrohung und Verkrampfung. Grundwerte wie Neugier, Interesse, Engagement, Freude am eigenen Erfolg etc. gewinnen an Boden.

Eine Abklärung vor oder während der definitiven Platzierung kann zudem eine konstruktive, ressourcenorientierte Zukunftsplanung einleiten.

Durchgeführt wird die Abklärung in der Regel von Psychologen, welche seit Jahren mit uns zusammenarbeiten.

Selbstverständlich begleitet und fördert TIME OUT die Gastfamilien mittels Supervision und Weiterbildungen zu Themen wie Gesprächsführung, Sozialpädagogik, Psychologie der Adoleszenz etc.

TIME OUT kann zusätzlich ein Präventivangebot für das soziale Umfeld (z.B. Klasse, Familie, Freizeitgruppe) des platzierten Teilnehmers organisieren. An diesem Anlass orientiert TIME OUT über die Intervention. So kann die Gruppe gestärkt und die Rückkehr des Teilnehmers vorbereitet werden .

Für eine Platzierung ist meist eine Behörde oder eine Institution Auftraggeber. TIME OUT ist Auftragnehmer. Beide Parteien sind mit dem Teilnehmer Mitgestalter der Zielformulierung.

Die Gastfamilie begleitet den Teilnehmer und bietet ihm eine sinnvolle Tagesstruktur. Sie protokolliert die Aussenkontakte und übernimmt eine Schutzfunktion.

Die elterlichen Bezugspersonen werden über den Verlauf des Timeouts informiert. Sie können nach Absprache telefonisch, schriftlich und allenfalls durch einen Besuch Kontakt halten.

TIME OUT hält den Kontakt mit der Gastfamilie und mit dem Teilnehmer und ist für dessen Wohlergehen besorgt. TIME OUT coacht die Gastfamilie während der Platzierung.

 
Ansprechspartner Beat Dünki

Ausgeübte Tätigkeiten:

  • Lehrer/Sozialpädagoge für Jugendliche aus vorwiegend schwierigem sozialem Millieu (Zusammenarbeit mit Jugendanwaltschaften, Sozialämtern, Heimen, Beratungsstellen, etc.)
  • Co-Geschäftsführer einer Institution für Dyskalkulietherapeuten
  • Schulleitungsmitglied einer Privatschule
  • Schul- und Lehrkräfteberater
  • Coachingverantwortlicher in Projekten mit jugendlichen Stellenlosen
  • Asylwesen mit jugendlichen Asylsuchenden
  • Grossfamilienvater mit nichtleiblichen Kindern
  • Sanierer von sozialen, kulturellen und kommerziellen Unternehmen im betriebswirtschaftlichen- und im Teambereich
  • Co-Geschäftsführer einer Drogenrehabilitationseinrichtung
Aus- und Weiterbildungen in:
  • Dyskalkulietherapie
  • Führungsausbildungen
  • Kontaktlehrperson für "Gesunde Schulen" (WHO/Europarat)
  • Kommunikation
  • Psychologischer Beratung nach Szondi
  • Lehrpatent für die Oberstufe
  • Erwachsenenbildung

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SUCHBEGRIFF:

 
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«Spanien Fall»
Medienberichte
Brief an M. Stocker