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RATGEBER
 
Standort: Home > Ratgeber > Kritik an Lehrkraft

Michael Handel
29. Oktober 2007

PDF Dokument

Brief an das Departement für Erziehung und Kultur

Departement für Erziehung und Kultur
Departementschef Herr Dr. Jakob Stark
Regierungsgebäude
8500 Frauenfeld

Effretikon, 29. Oktober 2007

BESCHWERDESCHREIBEN AN SCHULPRÄSIDIUM

Sehr geehrter Herr Dr. Jakob Stark

Kürzlich erhielt ich Meldung eines Elternteils. Dieser hat sich mit einem Schreiben an die zuständige Schulpräsidentin gewandt, in welchem es die Qualitäten einer bestimmten Lehrkraft anzweifelte und diesbezüglich auf gravierende Missstände aufmerksam machte. Der Brief beinhaltet ferner Vergleiche, welche die Zustände illustrieren sollten. Der Elternteil kam zum Schluss, dass es im Interesse der Kinder ist, wenn sie einer neuen Lehrkraft unterstellt würden. Die betreffende Schule befindet sich im Kanton Thurgau.

In der Folge dessen hat der genannte Lehrer vom Schreiben Kenntnis erhalten und fühlt sich in seiner Ehre verletzt. Bezüglich seiner Entlassung fixiert er sich nun auf den kritischen Elternteil. Diesbezüglich drängen sich für mich nachfolgende Fragen auf.

  1. Kann ein einzelnes Schreiben eines, juristisch unerfahrenen Elternteils an die Schulbehörde, die Kündigung einer Lehrkraft bewirken?
  2. Nach welchen Kriterien wird das Dienstverhältnis einer Lehrkraft aufgelöst?
  3. Können der amtlichen Geheimhaltungspflicht unterliegenden Briefe von Eltern an die Schulbehörde überhaupt als persönlichkeitsverletzend eingestuft werden?
  4. Welches Vorgehen raten Sie Eltern, die mit Missständen seitens einer Lehrkraft konfrontiert werden?

Für Ihre Antwort Danke ich Ihnen herzlich zum Voraus.

Mit freundlichen Grüssen

Michael Handel
KINDEROHENRECHTE.CH

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Departement für Erziehung und Kultur
05. November 2007
Kurt Schwander

PDF Dokument

Antwort des Departements für Erziehung und Kultur

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Michael Handel
15. November 2007

PDF Dokument

Brief an das Departement für Erziehung und Kultur

Departement für Erziehung und Kultur
Herr Kurt Schwander
Regierungsgebäude
8500 Frauenfeld

Effretikon, 15. November 2007

BESCHWERDESCHREIBEN AN SCHULPRÄSIDIUM

Sehr geehrter Herr Kurt Schwander

Ihr Schreiben vom 05. November 2007 habe ich dankend erhalten. Ich gehe mit Ihnen einig, dass die Entlassung einer Lehrkraft in der Verantwortung der zuständigen Schulbehörde liegt. Für mich ebenso verständlich, dass eine Lehrkraft Stellung zu den gegenüber ihrer Person erhobenen Vorwürfen nehmen kann. Problematisch wird es jedoch dann, wenn sich die entlassene Lehrkraft in seiner Ehre verletzt fühlt und gegen die Eltern dahingehend Klage einreicht. Aus meiner Sicht ist es den Eltern nicht zumutbar, wegen eines Elternbriefes bereits im Vorfeld einen Anwalt zu kontaktieren.

Mit Blick darauf stellen sich für mich folgende ergänzende Fragen.

  1. Erhält die kritisierte Lehrkraft Einsicht in das der amtlichen Geheimhaltungspflicht unterliegende Schreiben oder wird diese lediglich über die Vorwürfe in Kenntnis gesetzt?
  2. Müssen Eltern, die sich diesbezüglich vertraulich an die zuständige Schulleitung, die Schulbehörde oder an die kantonale Schulaufsicht wenden, damit rechnen, seitens der kritisierten Lehrkraft wegen Ehrverletzung verklagt zu werden?

Mit freundlichen Grüssen

Michael Handel
KINDEROHENRECHTE.CH

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Departement für Erziehung und Kultur
19. November 2007
Kurt Schwander

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Antwort des Departements für Erziehung und Kultur

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